Die Pfadfinderstufe
Bei den Pfadfinderinnen und Pfadfindern, im Alter zwischen 11 und 16 Jahren, spielen individuelle Interessen eine wachsende Rolle.
Sie gestalten ihre Gruppe und ihre Aktivitäten zunehmend selbst und übernehmen Verantwortung für sich und andere. Sechs bis acht Jugendliche bilden eine "Sippe", eine kleine Gruppe, die zu einer Gemeinschaft zusammenwächst.
Wir unterscheiden in Stamm zwischen Jungpfadfinder- und Pfadfindersippen.
Jungpfadfinder haben einen älteren Sippenführer, der die Sippe auf ihrem Weg zur Selbstständigkeit begleitet. Sie tragen noch das Wölflingshalstuch, haben aber schon das Bundesabzeichen auf dem Klufthemd.
Erst wenn die Jungpfadfinder sich intensiv mit den Pfadfinderregeln auseinandergesetzt haben und der Verantwortung für die eigene Gruppe gewachsen sind, legen sie ihr Pfadfinderversprechen ab und bekommen das blau-gelbe Halstuch verliehen. Von einer Pfadfindersippe erwarten wir, dass sie sich einen gleichaltrigen Sippenführer wählt, ihr Programm selbstständig organisiert, aktiv am Stammesleben teilnimmt und sich bemüht im Stamm nach den Pfadfinderregeln zu leben.
Seit einigen Jahren geben sich alle Sippen Namen, die im Zusammenhang mit den Warägern, ihrer Mythologie oder Kultur stehen.
Es gibt bei uns die Jungsippe Skinfaxi und die Sippen Skarthi und Haithabu.

